Hotelinvestitionen in Spanien: Chancen 2026

La inversión hotelera apunta a un 2026 lleno de oportunidades

Hotelinvestitionen in Spanien: Chancen 2026

In einem Immobilienumfeld, das von makroökonomischen Unsicherheiten und der Diversifizierung von Anlagestrategien geprägt ist, hat der spanische Hotelmarkt 2025 einen seiner wichtigsten Momente der letzten Dekade gefestigt. Laut dem kürzlich veröffentlichten Bericht von Colliers erreichten die Hotelinvestitionen in Spanien 4,275 Milliarden Euro – der zweithöchste Wert in der Geschichte des Sektors – und unterstreichen damit die starke Attraktivität dieses Segments innerhalb der CRE-Assetklasse.

Ein Rekordjahr mit regionalen Unterschieden

Dieses Gesamtvolumen erklärt sich nicht nur durch das Interesse der Investoren an Hotelassets, sondern auch durch eine stärkere geografische und produktbezogene Diversifizierung. 55 % der Investitionen entfielen auf das Feriensegment, getrieben von Transaktionen mit hohem durchschnittlichem Ticket, die die Stärke von Destinationen wie den Kanaren und Barcelona bestätigen. Beide zusammen vereinen laut der Beratung mehr als 40 % des gesamten Investitionsvolumens.

Zudem führten nationale Hotelketten die Investitionsaktivität an und stellten den Großteil der Transaktionen sowie des investierten Volumens. Das zeigt das Vertrauen lokaler Betreiber in die Erholung des Tourismus und in die Widerstandsfähigkeit des Hotelsegments. (colliers.com)

Trotzdem ist dieses Momentum nicht frei von Herausforderungen. In Madrid verzeichneten Hotelinvestitionen beispielsweise einen deutlichen Rückgang – nahezu 40 % im Jahresvergleich 2025 – wobei weniger eine sinkende Nachfrage der Investoren ausschlaggebend war als vielmehr die Knappheit an verfügbaren Assets für Transaktionen. Das Transaktionsvolumen lag in diesem Markt bei rund 376 Millionen Euro und verdeutlicht, wie ein begrenztes Angebot die Aktivität selbst in Destinationen mit stabiler Nachfrage bremsen kann.

Dieser Kontrast – zwischen Regionen mit hoher Investorenanziehung und Märkten, die durch Angebotsengpässe limitiert sind – zählt zu den zentralen Faktoren, die das Verhalten des spanischen Hotelsektors innerhalb des CRE prägen.

Was treibt Hotelinvestitionen in Spanien an?

Der Investitionsboom im Hotelsektor beruht auf mehreren strukturellen Faktoren:

  • Erholung des internationalen Tourismus: Nach den Auswirkungen der Pandemie zeigt der Tourismus sehr robuste Nachfrageniveaus – mit anhaltendem Wachstum bei Übernachtungen und beim RevPAR (Umsatz pro verfügbarem Zimmer) in vielen Schlüsseldestinationen.
  • Spezialisierte Segmente: Das Interesse der Betreiber an Nischen wie Ferien- oder Luxushotels hat die durchschnittlichen Ticketgrößen erhöht und die Wettbewerbsintensität in bestimmten Märkten gesteigert.
  • Vertrauen nationaler Investoren: Spanische Hotelketten und -gruppen standen bei den meisten Transaktionen im Mittelpunkt – ein Faktor, der zur Marktstabilität beiträgt und das Risikoprofil aus Investorensicht verbessert.

Gleichzeitig zeigt der Angebotsdruck in bestimmten Städten wie Madrid, dass eine größere Verfügbarkeit von Hotelassets nötig ist – sei es durch Umnutzung oder durch die Entwicklung neuer Projekte –, um das Investitionstempo aufrechtzuerhalten.

Ausblick für Hotel-CRE in Spanien

Trotz einiger regionaler Ungleichgewichte fällt die Bilanz 2025 eindeutig positiv aus und eröffnet ein chancenreiches Umfeld im Hotel-CRE:

  • Widerstandsfähigkeit: Der zweithöchste historische Investitionswert bestätigt, dass der Hotelsektor auch im Vergleich zu anderen Immobilien-Assetklassen attraktiv bleibt.
  • Diversifizierung nach Produkt und Standort: Die Dominanz des Feriensegments sowie das Wachstum von Transaktionen in sekundären Tourismusmärkten spiegeln ein breiteres Ökosystem wider als in früheren Jahren.
  • Angebotsbedarf: Die Knappheit an Assets in urbanen Zentren wie Madrid hebt eine klare Chance für Repositionierung, Umnutzung und Hotelentwicklung hervor – ein Feld, in dem spezialisiertes Kapital eine strategische Rolle spielen kann.

Das Hotel als Schlüsselbaustein im CRE

Für Akteure der Immobilienbranche präsentiert sich der Hotelsektor 2025 als ein resilientes Segment mit solider Nachfrage und einer Investorenstruktur, die von Betreibern mit mittel- bis langfristiger Perspektive getragen wird.

Im Einklang mit Urbanitaes Fokus auf CRE-Diversifizierung über Wohnimmobilien hinaus bietet dieses Umfeld einen idealen Rahmen, um Investmentchancen in Hotelassets zu prüfen – nicht nur aufgrund ihrer historischen Attraktivität, sondern auch wegen ihres Potenzials zur Wertschöpfung in einem strukturell dynamischen Markt.

Der Bericht untermauert damit die Idee, dass der Hotelsektor nicht nur mit anderen Immobiliensegmenten konkurriert, sondern sie ergänzt – insbesondere, da Reisende und der globale Tourismusmarkt die Erholung nach der Pandemie weiterhin antreiben.

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diego.gallego@urbanitae.com

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