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Real-Estate-Investment-Trust (REIT).

  • Diversifizierte Immobilieninvestition: Wie du dein Portfolio zwischen Crowdfunding, Vermietung und SOCIMIs ausgleichst

    Diversifizierte Immobilieninvestition: Wie du dein Portfolio zwischen Crowdfunding, Vermietung und SOCIMIs ausgleichst

    Über viele Jahre bedeutete Immobilieninvestition, sich zwischen dem Kauf einer Wohnung oder dem Geldparken auf dem Bankkonto zu entscheiden. Heute hat sich das Bild gewandelt: Es gibt neue Möglichkeiten, in den Sektor einzusteigen und dabei Rendite, Flexibilität und Liquidität zu kombinieren – selbst mit kleineren Beträgen –, um eine diversifizierte Immobilienanlage zu erreichen.

    Der Schlüssel liegt nicht mehr in der Frage, „Worin investieren?“, sondern darin, wie du dein Immobilienportfolio ausbalancierst – zwischen verschiedenen Anlageformen wie Crowdfunding, Vermietung oder SOCIMIs –, um das Beste aus jeder Option zu nutzen, ohne das Risiko zu konzentrieren.

    Warum Immobilieninvestitionen diversifizieren?

    Immobilien haben sich historisch als eine der stabilsten Anlageklassen erwiesen, doch das bedeutet nicht, dass sie keine Zyklen kennen. Preise, Mietnachfrage und Finanzierungskosten verändern sich – und damit auch die Rendite.

    Diversifikation innerhalb des Immobiliensektors – ähnlich wie bei Anleihen oder Aktien – ermöglicht es, Rendite, Risiko und Liquidität auszugleichen. Nicht alle Anlagen reagieren gleich: Während die Vermietung regelmäßige Einnahmen bringt, bieten SOCIMIs Börsenliquidität, und Crowdfunding eröffnet den Zugang zu Projekten mit potenziell höheren Renditen in kürzerer Zeit.

    Immobilien-Crowdfunding: zugänglich, flexibel und wachsend

    Das Immobilien-Crowdfunding hat die Art zu investieren grundlegend verändert. Plattformen wie Urbanitae, die von der CNMV reguliert werden, ermöglichen Investitionen in Immobilienprojekte bereits ab geringen Beträgen – und damit Zugang zu Chancen, die früher institutionellen Investoren vorbehalten waren. Das Besondere an diesem Modell ist seine Vielseitigkeit. Innerhalb des Crowdfundings gibt es drei Haupttypen von Projekten:

    • Wertsteigerung (Equity): Der Investor beteiligt sich an der Entwicklung der Immobilie und profitiert von ihrer Aufwertung.
    • Schuldtitel (Crowdlending): Bietet eine feste, kurzfristige Rendite bei geringerem Risiko.
    • Mieterträge: Generieren regelmäßige Einkünfte durch Vermietung.

    Diese Vielfalt ermöglicht es, jede Investition an das eigene Profil anzupassen: Ein konservativer Anleger kann sich für Schuldtitel mit Laufzeiten von 12 bis 24 Monaten entscheiden, während ein dynamischerer Investor Equity- und Mietprojekte kombinieren kann, um ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Rendite und Cashflow zu erzielen.

    Darüber hinaus erlaubt Crowdfunding eine Diversifikation nach Standort – Investitionen in verschiedene Städte oder Marktsegmente (Wohn-, Büro-, Gewerbe- oder Logistikimmobilien).

    Investition in Vermietung: regelmäßige Erträge und Stabilität

    Die Vermietung bleibt eine der bekanntesten und direktesten Formen der Immobilienanlage. Ihr Reiz liegt in den regelmäßigen Einnahmen und dem Schutz vor Inflation, da Mieten in der Regel jährlich angepasst werden.

    Allerdings erfordert sie hohes Anfangskapital und aktive Verwaltung – Instandhaltung, Mieterwechsel, regulatorische Änderungen. Deshalb bevorzugen viele Anleger einfachere Modelle, etwa die Mietprojekte von Urbanitae, bei denen die Plattform bereits vermietete Objekte verwaltet und die Erträge an die Investoren verteilt. Dieses Modell vereint die Vorteile der traditionellen Vermietung – regelmäßige Einnahmen – mit der Bequemlichkeit einer digitalen, verwalteten Struktur und bildet somit eine Brücke zwischen klassischer und moderner Immobilienanlage.

    SOCIMIs: börsennotierte und liquide Immobilieninvestitionen

    SOCIMIs (börsennotierte Immobilien-Investmentgesellschaften, vergleichbar mit REITs) ermöglichen Investitionen in große Immobilienportfolios – von Bürogebäuden bis hin zu Mietwohnungen – über den Aktienmarkt.

    Ihr größter Vorteil ist die Liquidität: Anleger können durch Kauf und Verkauf von Aktien leicht ein- oder aussteigen – etwas, das bei direkter Immobilieninvestition oder Crowdfunding nicht möglich ist. Zudem müssen SOCIMIs 80 % ihrer Gewinne als Dividenden ausschütten, was stabile Erträge bietet. Allerdings kann ihre Performance durch die Börsenentwicklung beeinflusst werden, weshalb sie als ergänzendes Element in einer breiteren Anlagestrategie betrachtet werden sollten.

    Wie man ein Portfolio zwischen Crowdfunding, Vermietung und SOCIMIs ausgleicht

    Eine universelle Formel gibt es nicht, doch eine ausgewogene Aufteilung kann als Orientierung dienen:
    Etwa 40 % in Immobilien-Crowdfunding – verteilt auf Schuldtitel, Mieterträge und Equity –, 30 % in Mietprojekte mit regelmäßigen Einnahmen und 30 % in SOCIMIs oder börsengehandelte Fonds, um Liquidität und Diversifikation zu gewinnen.

    Diese Struktur kombiniert Renditen auf kurze, mittlere und lange Sicht mit unterschiedlichen Risiko- und Expositionsniveaus. Wichtig ist, das Portfolio regelmäßig zu überprüfen und an die Marktentwicklung anzupassen.

    Heute bedeutet Diversifikation nicht mehr, mehrere Wohnungen zu besitzen, sondern verschiedene Anlageformen und Zeithorizonte zu kombinieren.
    Crowdfunding eröffnet den Zugang zum Sektor, die Vermietung bietet Stabilität, und SOCIMIs bringen Liquidität und Skalierbarkeit.

    Urbanitae ist Teil dieses neuen Modells, das moderne, rentable und zugängliche Immobilienportfolios ermöglicht. In einem sich wandelnden Markt bedeutet Diversifikation nicht nur Schutz, sondern ist auch der intelligenteste Weg, langfristig zu wachsen.

  • Immobilienfonds: Vorteile, Risiken und Alternativen

    Immobilienfonds: Vorteile, Risiken und Alternativen

    Immobilienfonds haben sich als zugängliche Alternative etabliert, um am Immobiliensektor teilzunehmen, ohne eine Immobilie direkt kaufen zu müssen. Der Immobilienmarkt bleibt weiterhin eines der beliebtesten Ziele für langfristig orientierte Investoren. Die Stabilität der Vermögenswerte, das Potenzial zur Wertsteigerung und die Möglichkeit, regelmäßige Einkünfte zu erzielen, machen Immobilien selbst in unsicheren Zeiten attraktiv. Allerdings sind nicht alle Anleger in der Lage, eine Immobilie zu erwerben oder ein Mietobjekt zu verwalten.

    Was sind Immobilienfonds?

    Immobilienfonds sind ein kollektives Finanzvehikel, das Kapital von verschiedenen Anlegern bündelt, um es in den Kauf, die Verwaltung und Verwertung von Immobilien zu investieren. Dabei kann es sich um Wohnungen, Büros, Logistikzentren, Geschäftslokale, Hotels oder auch Grundstücke für Neubauten handeln. Der Anleger kauft keine Immobilie direkt, sondern erwirbt Anteile am Fonds, was ihm einen anteiligen Anspruch auf die Erträge verschafft, die diese Immobilien generieren – sowohl aus Mieten als auch aus Veräußerungsgewinnen.

    Der Hauptvorteil besteht darin, dass diese Fonds von Fachleuten verwaltet werden, was es dem Anleger erlaubt, sämtliche Entscheidungen und operative Aufgaben vollständig zu delegieren. Das Management-Team wählt die Objekte aus, analysiert sie, kauft sie, vermietet sie, kümmert sich um den Unterhalt und verkauft sie bei passender Gelegenheit – alles mit dem Ziel, die Rendite zu maximieren. Für den Anleger ist dies ein bequemer Weg, am Immobilienmarkt teilzuhaben, ohne selbst Verwaltungsaufwand oder Verpflichtungen übernehmen zu müssen.

    Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass die Gewinne meist regelmäßig an die Anleger ausgeschüttet werden – abhängig von den Einnahmen durch Mieten oder Verkaufserlöse. Dadurch werden diese Fonds zu einer potenziellen Quelle passiven Einkommens. Allerdings beinhalten sie – wie jedes Finanzprodukt – Verwaltungskosten, Gebühren und ein gewisses Risiko.

    Wie funktionieren Investmentfonds?

    Diese Fonds bündeln das Kapital zahlreicher Anleger, um es in den Kauf und die Verwaltung von Immobilienanlagen zu investieren: Bürogebäude, Wohnungen, Einkaufszentren, Hotels … Der Anleger erwirbt Anteile am Fonds, die ihm Anspruch auf einen anteiligen Anteil an den Erträgen dieser Immobilien geben, sowohl aus Mieteinnahmen als auch aus Wertsteigerungen im Falle eines Verkaufs. Der große Vorteil ist, dass alles von einem professionellen Team verwaltet wird, das dafür verantwortlich ist, Chancen zu analysieren, die Immobilien zu kaufen, zu verwalten und zu verkaufen – mit einem einzigen Ziel: die Rendite für die Anteilseigner zu maximieren.

    Arten von Immobilienfonds

    Eine der wichtigsten Unterscheidungen ist die zwischen offenen und geschlossenen Fonds. Erstere ermöglichen dem Anleger, flexibel ein- und auszusteigen, während Letztere eine festgelegte Laufzeit haben, innerhalb derer das investierte Kapital nicht zurückgefordert werden kann – was eine mittelfristige bis langfristige Bindung bedeutet.

    Eine weitere relevante Unterscheidung betrifft die Art der Immobilien, in die der Fonds investiert. Manche konzentrieren sich ausschließlich auf Wohnimmobilien, andere auf Gewerbeobjekte, Logistikimmobilien, Bürogebäude oder Hotelanlagen. Es gibt auch Fonds, die auf Projektentwicklungen spezialisiert sind – also den Erwerb von Grundstücken und den Bau neuer Objekte mit dem Ziel, diese nach Fertigstellung zu verkaufen. Diese Strategie ist in der Regel risikoreicher, verspricht aber auch höhere Renditen.

    Daneben gibt es die sogenannten REITs (Real Estate Investment Trusts), die ähnlich wie ein Fonds funktionieren, deren Anteile jedoch an der Börse gehandelt werden. Dadurch entsteht eine viel höhere Liquidität als bei klassischen Fonds – man kann Anteile jederzeit kaufen oder verkaufen, wie bei Aktien. REITs sind besonders in Märkten wie den USA oder Großbritannien beliebt, existieren aber auch in Spanien in Form der sogenannten SOCIMIs.

    In allen Fällen bieten diese Fonds eine effiziente Möglichkeit, Immobilieninvestitionen zu diversifizieren, da das Kapital auf verschiedene Objekte und Standorte verteilt wird. Es ist jedoch zu beachten, dass sie meist eine hohe Mindestanlage erfordern, Gebühren enthalten, die die Rendite schmälern können, und oft wenig Transparenz über die Entscheidungen des Fondsmanagers bieten. Zudem handelt es sich um komplexe Produkte, bei denen es nicht immer leicht ist, zu verstehen, worin genau investiert wird oder welche Rendite zu erwarten ist.

    Eine zugänglichere Alternative: Immobilien-Crowdfunding

    In den letzten Jahren hat sich eine neue Form der Immobilieninvestition etabliert, die viele der Einschränkungen traditioneller Fonds überwindet: das Immobilien-Crowdfunding. Dank Plattformen wie Urbanitae kann heute jede Person bereits ab 500 Euro an realen Projekten der Branche teilnehmen – mit vollständiger Transparenz über die Verwendung des Kapitals und der Möglichkeit, individuell auszuwählen, an welchen Vorhaben man sich beteiligen möchte.

    Im Gegensatz zu Fonds erlaubt das Crowdfunding dem Anleger, jedes Projekt einzeln auszuwählen und von Beginn an alle Details zu kennen: Standort, Art des Objekts, beteiligter Projektentwickler, Zeitrahmen, erwartete Rendite und Exit-Strategie. Urbanitae strukturiert jedes Projekt separat über Zweckgesellschaften und wird von der CNMV (der spanischen Börsenaufsicht) reguliert – das bietet zusätzliche Sicherheit und Schutz für Anleger.

    Die Plattform bietet drei Projektarten an, um verschiedenen Anlegerprofilen gerecht zu werden. Es gibt Wertsteigerungsprojekte, bei denen man sich an Immobilienentwicklungen beteiligt, die nach dem Verkauf Gewinn erzielen sollen. Dann Fremdkapitalprojekte, bei denen der Anleger dem Entwickler ein Darlehen gibt und dafür feste Zinsen in kurzer Zeit erhält – mit geringerem Marktrisiko. Und schließlich Mietprojekte, bei denen man in bereits vermietete Immobilien investiert, um regelmäßige, passive Einkünfte zu erzielen – ohne den Aufwand direkter Verwaltung.

    Das Modell von Urbanitae demokratisiert nicht nur den Zugang zu Investments, die früher Großanlegern vorbehalten waren, sondern ermöglicht es auch, einfach zu diversifizieren, das gewünschte Risikoniveau zu wählen und aktiv – wenn auch passiv in der Verwaltung – am Prozess teilzunehmen. Es ist eine Option, die die Vorteile des Immobiliensektors mit moderner Technologie und kollaborativem Investieren vereint.

  • Immobilieninvestitionen

    Immobilieninvestitionen

    In den Immobiliensektor zu investieren, ohne großen Aufwand zu betreiben, wird für Kleinanleger immer realistischer. Sie fühlen sich von einem Markt angezogen, der traditionell ein gutes Gleichgewicht zwischen geringem Risiko und hoher Rendite bietet. Die Fähigkeit, passives Einkommen zu generieren, sowie die stetige Wertsteigerung von Immobilien in den letzten Jahren haben ihre Attraktivität zusätzlich erhöht. Dennoch nehmen viele gewisse Eintrittsbarrieren wahr – wie die komplexe Verwaltung oder bürokratische Hürden –, die Zweifel aufkommen lassen können, ob sich der Einstieg wirklich lohnt.

    Wie investiert man in Immobilien?

    Die Realität sieht jedoch ganz anders aus: Es gibt eine zunehmende Zahl zugänglicher Alternativen, die keinen großen Aufwand seitens des Anlegers erfordern. Tatsächlich war es noch nie so einfach wie heute, in den Immobilienmarkt zu investieren. Neue Modelle haben die traditionellen Hürden wie den Zeitaufwand für die Investition, die notwendige Kaufkraft oder die Bindung an einen bestimmten Standort überwunden. Aus diesem Grund analysieren wir bei Urbanitae einige Möglichkeiten, wie man in den (rentablen) Immobilienmarkt einsteigen kann – jenseits des klassischen Kauf- und Verkaufsmodells.

    Der erste Schritt bei Immobilieninvestitionen besteht darin, das eigene Investorenprofil zu definieren, welches die Grundlage für unsere Entscheidungen bildet. Sind wir bereit, mehr oder weniger Risiko einzugehen? Was genau wollen wir mit der Investition erreichen – regelmäßige Einnahmen, ein höheres Risiko gegen höhere Renditen?

    Dabei ist zu beachten, dass es Möglichkeiten gibt, zu investieren, ohne direkt Eigentum erwerben zu müssen – was sowohl den Investitionsprozess als auch das notwendige „Commitment“ erheblich erleichtert.

    Immobilien-Crowdfunding mit Urbanitae: mühelos in Immobilien investieren

    Ein weiterer weitverbreiteter Mythos über Immobilieninvestitionen ist, dass man dafür ein großes Kapital benötigt. Viele Anleger wenden sich deshalb anderen Anlageformen mit niedrigerer Einstiegshürde zu, etwa Kryptowährungen. Doch der Aufschwung alternativer Immobilieninvestitionen wie Crowdfunding oder Immobilien-Crowdlending hat die Art und Weise, wie man in diesen Sektor investiert, grundlegend verändert.

    Bei diesem Investitionsmodell handelt es sich um eine kollektive Beteiligung, bei der mehrere Anleger Kapital in ein Immobilienprojekt einbringen. Dadurch ist es möglich, mit wenig Geld zu investieren, da die Einstiegssummen nicht hoch sein müssen. Die Projektentwickler erhalten auf diese Weise die nötigen Mittel zur Umsetzung, während die Anleger nach der Vermarktung eine Rendite erhalten. Die Vorteile dieses Modells liegen unter anderem in der Senkung der Eintrittsbarrieren für Kleinanleger, der einfachen Verwaltung und der Nachvollziehbarkeit der Abläufe.

    Urbanitae ist eine auf Equity-Crowdfunding spezialisierte Plattform, die schnelle Abschlüsse ermöglicht und die Beteiligung an Immobilienprojekten demokratisiert – mit Aussicht auf höhere Renditen. Über 190 Projekte mit einem Mindestticket von nur 500 € haben Urbanitae eine durchschnittliche Jahresrendite von über 13 % eingebracht.

    Investition in SOCIMIs: mit Immobilien Geld verdienen, ohne Eigentümer zu sein

    SOCIMIs (börsennotierte Gesellschaften zur Immobilienanlage in Spanien) sind Investmentvehikel, die in Wohnimmobilien, Hotels oder Bürogebäude investieren, um diese später zu vermieten und Rendite zu erwirtschaften. Durch den Kauf von Aktien können Anleger in den Immobiliensektor einsteigen, ohne sich operativ beteiligen zu müssen – und so mit sehr geringem Aufwand profitieren. In Spanien sind Unternehmen wie Merlin Properties, Aedas Homes oder Colonial besonders hervorzuheben.

    Delegiertes Management: wie man mühelos in Immobilien investiert

    Eine der gängigsten Investitionsformen im Immobilienbereich ist das Vermieten einer Immobilie, um langfristig monatliche Einnahmen zu erzielen. In Spanien nimmt das Mietgeschäft stetig zu – aktuell leben rund 20,4 % der Haushalte zur Miete, Tendenz steigend. Das macht diese Option umso interessanter.

    Allerdings erfordert diese Variante oft viel Aufmerksamkeit: Probleme mit Mietern, Instandhaltung der Immobilie, eventuelle Zahlungsausfälle, Störungen… Es gibt eine Vielzahl an möglichen Zwischenfällen, die zusätzlichen Aufwand bedeuten und viele potenzielle Vermieter abschrecken.

    Auf dem Markt gibt es jedoch Alternativen, die es ermöglichen, sämtliche Verwaltung rund um die Immobilie komplett abzugeben. In diesem System übernimmt ein spezialisiertes Unternehmen alle administrativen und wartungstechnischen Prozesse. Der Vorteil: sämtliche Aufgaben werden delegiert und man hat keine Sorgen. Der Nachteil: diese Unternehmen verlangen in der Regel hohe Provisionen.

    Investition in Immobilienkäufe in der „ausgestorbenen“ spanischen Provinz

    Der Preisanstieg in Großstädten wie Madrid oder Barcelona (+18,6 % bzw. +7 % im Jahr 2024 laut Fotocasa) hat den Immobilienkauf in diesen Regionen zunehmend erschwert.

    In diesem Zusammenhang bieten ländliche Regionen oder die sogenannte „ausgestorbene“ Spanien eine bedeutende Investitionschance. Der größte Reiz liegt zweifellos in den langfristigen Wertsteigerungschancen: die Preise sind deutlich wettbewerbsfähiger als in überhitzten Märkten, und laut Fotocasa Research planen 63 % der Spanier, in ein Dorf zu ziehen – was ländliche Immobilien zu einem attraktiven Anlagegut macht. Wer lieber kurzfristige Renditen bevorzugt, kann die Immobilien zudem für den aufstrebenden ländlichen Tourismus bereitstellen, der regelmäßige und stabile Erträge sichert.

    Häufig gestellte Fragen (FAQ)

    Wie viel Geld brauche ich, um anzufangen?

    Das hängt vom Anlagevehikel ab. Beim Crowdfunding oder Crowdlending kannst du bereits mit kleinen Beträgen pro Projekt einsteigen, typischerweise ab 500 Euro, was die Diversifizierung erleichtert. Bei einer SOCIMI oder einem REIT reicht der Preis einer Aktie plus die Gebühren deines Brokers, wobei es sinnvoll ist, mit mehreren hundert Euro zu starten, damit du nicht alles in einen einzigen Wert investierst.
    Beim Direktkauf benötigst du den Kaufpreis der Immobilie und zusätzlich Geld für Steuern und Erwerbsnebenkosten, mögliche anfängliche Renovierungen sowie eine Reserve für Leerstand und Instandhaltung. Dieser Betrag variiert je nach Region und Art der Immobilie, aber es ist ratsam, mehrere tausend Euro zusätzlich einzuplanen.

    Welche Rendite ist 2026 realistisch?

    Es gibt keine einheitliche Zahl – sie hängt von der Stadt, der Art des Vermögenswerts und dem Risiko ab, das du eingehen möchtest. Bei Wohnimmobilien zur Vermietung orientieren sich viele Investoren an der Nettorendite nach laufenden Kosten und Leerstand, die in der Regel niedriger ist als die oft beworbene Bruttorendite.
    Bei Immobiliendarlehen ergibt sich die Rendite aus dem vereinbarten Zinssatz (Coupon) und der Laufzeit des Darlehens – im Gegenzug zum Ausfallrisiko. Bei Equity-Projekten ist die Spannweite der Ergebnisse größer, weil sie von der Umsetzung und dem Markt abhängt; es gibt keine regelmäßigen Auszahlungen, und die Ergebnisse stehen erst am Ende des Projekts fest.
    Wichtig ist, immer Nettowerte zu vergleichen, die zugrunde liegenden Annahmen zu verstehen und davon auszugehen, dass die Ergebnisse von den Erwartungen abweichen können.

    Welche Risiken gehe ich ein?

    Du trägst Markt- und Preisrisiken des Vermögenswerts, Projektausführungsrisiken, Gegenparteirisiken bzw. Risiken des Projektentwicklers, Liquiditätsrisiken, falls du vorzeitig aussteigen musst, regulatorische und steuerliche Risiken sowie – bei Vermietung – Leerstand, Mietausfälle und unerwartete Kosten.
    Um diese Risiken zu reduzieren, solltest du nach Anlagevehikel, Projektentwickler, Stadt und Laufzeit diversifizieren, die Unterlagen sorgfältig prüfen, mit konservativen Szenarien arbeiten, eine Liquiditätsreserve für unvorhergesehene Ereignisse halten und kein Geld investieren, das du kurzfristig benötigen könntest.

  • Socimis: Wie man mit Aktien in Immobilien investiert

    Socimis: Wie man mit Aktien in Immobilien investiert

    Derzeit gibt es zahlreiche Alternativen, um im Immobiliensektor zu investieren, ohne große Kapitalmengen aufzubringen. Dazu gehören börsennotierte Immobiliengesellschaften, allgemein bekannt als Socimis. Diese Entitäten, die an den Finanzmärkten immer beliebter werden, ermöglichen es Investoren, auf eine zugänglichere und diversifiziertere Weise in den Immobilienmarkt zu investieren. In diesem Artikel werden wir untersuchen, was Socimis sind und wie sie funktionieren.

    Was sind Socimis?

    Socimis sind Gesellschaften, die sich auf Immobilieninvestitionen mit dem Schwerpunkt Vermietung spezialisiert haben. Diese Vermögenswerte können verschiedene Arten umfassen, wie Büros, Geschäftsräume, Hotels, Wohnungen oder jede andere Art von Immobilien. Ein unterscheidendes Merkmal von Socimis ist, dass sie an der Börse notiert sein müssen und mindestens 80 % ihrer Gewinne in Form von Dividenden an ihre Aktionäre ausschütten müssen. Dies macht sie attraktiv für Investoren, die regelmäßige Einnahmen suchen, und jeder kann Aktien eines Socimis erwerben, obwohl dies in der Praxis nicht so einfach ist, da der Handel mit diesen Aktien begrenzt ist.

    Wie funktionieren Socimis

    – Gründung des Socimis: Der Gründungsprozess eines Socimis beinhaltet die Registrierung der Entität bei der spanischen Comisión Nacional del Mercado de Valores (CNMV). Dieser Schritt ist entscheidend, damit das Unternehmen von den steuerlichen und regulatorischen Vorteilen von Socimis profitieren kann.

    – Investition in Immobilienvermögen: Nach der Gründung investiert das Socimi in ein diversifiziertes Portfolio von Immobilienvermögen. Dies kann Bürogebäude, Einkaufszentren, Hotels oder jede andere Immobilie umfassen, die zu seiner Anlagestrategie passt.

    – Börsennotierung: Das Socimi wird an einer Börse notiert, wodurch Investoren Aktien des Unternehmens am Sekundärmarkt kaufen und verkaufen können, ähnlich wie bei konventionellen Unternehmensaktien.

    – Ausschüttung von Dividenden: Socimis sind gesetzlich verpflichtet, mindestens 80 % ihrer Gewinne als Dividenden auszuschütten. Dies macht sie zu einer attraktiven Option für Investoren, die passives Einkommen suchen.

    Die Anzahl der Socimis kann im Laufe der Zeit aufgrund neuer Registrierungen und Veränderungen auf dem Finanzmarkt variieren. Derzeit sind 110 Socimis an der BME Growth (80) und der Euronext Access (30) notiert. Dies macht den Zugang zu Investitionen in diese Gesellschaften im Vergleich zu Immobilien-Crowdfunding-Investitionen weniger einfach.

    Abschließend bieten Socimis eine innovative Möglichkeit, in den Immobilienmarkt zu investieren, ohne physische Immobilien kaufen zu müssen. Sie bieten Diversifikation, Liquidität und die Möglichkeit, regelmäßige Einnahmen durch Dividenden zu erzielen. Allerdings sollte man neben den Vorteilen auch die potenziellen Nachteile einer Investition in Socimis berücksichtigen. Darüber hinaus ist es wichtig, vor einer Investition die Gesellschaft zu recherchieren und zu verstehen sowie die Beratung durch einen Finanzberater in Erwägung zu ziehen, um fundierte und strategische Entscheidungen zu treffen.