Anstieg der Investitionen in Zweitwohnungen

Repunte de la inversión en segunda residencia. Increase in investment in second homes. Reprise de l’investissement dans les résidences secondaires. Ripresa degli investimenti nelle seconde case. Retoma do investimento em segunda habitação. Anstieg der Investitionen in Zweitwohnungen.

Anstieg der Investitionen in Zweitwohnungen

Die Investition in eine Zweitwohnung gewinnt in Spanien zunehmend an Bedeutung. Dieser Typ von Transaktionen macht derzeit 6 % der insgesamt im Laufe des Jahres beantragten Hypotheken aus. Laut einer von Gibobs.com über Infobae verbreiteten Pressemitteilung wird ein Anstieg von 20 % im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2024 verzeichnet.

Aktivste Regionen

Die Küstenregionen, sowohl aufgrund ihres Ferien- als auch Investitionsprofils, treiben die Verkäufe am stärksten an. Drei Regionen vereinen die Hälfte aller Transaktionen: die Comunidad Valenciana mit 22 %, Andalusien mit 18 % und Katalonien mit 13 %.

Mehr Eigentümer mit mehr als einer Immobilie

Vom INE bereitgestellte Daten bestätigen dieses Wachstum bei der Zahl der Transaktionen. Laut der Behörde erreicht der Prozentsatz der Spanier, die mehr als eine Immobilie besitzen, 15,5 %. Dieser Trend verstärkt sich in Großstädten mit mehr als 500.000 Einwohnern, wo der Anteil auf fast 25 % steigt.

Für Jorge González-Iglesias, CEO von Gibobs.com, spiegelt dieses Wachstum einen Wandel in den Prioritäten der Käufer wider, die zunehmend daran interessiert sind, ihr Vermögen zu diversifizieren und ihre Lebensqualität zu steigern.

Preis und Finanzierungsmöglichkeiten

Gibobs berichtet außerdem von einem Anstieg des durchschnittlichen Wertes von Zweitwohnungen im Jahr 2025. Konkret stieg der Preis um 3,4 %, von 167.456 € auf 173.178 € in diesem Jahr. Zudem wird angegeben, dass vom Gesamtwert der Immobilie der durch die Käufer finanzierte Anteil 74 % (115.969 €) beträgt. Dieser Anteil liegt unter dem bei Erstwohnungen üblichen Niveau, wo die Finanzierung meist bis zu 80 % erreicht.

Einer der wichtigsten Anreize für Käufer sind die sinkenden Zinssätze, die ihren Abwärtstrend fortsetzen. Derzeit ist es möglich, Hypotheken mit einem Nominalzinssatz (TIN) von unter 2 % aufzunehmen.

Allerdings erfordert der Kauf einer Zweitwohnung strengere Finanzierungsbedingungen als im Fall der Hauptwohnung. Das Finanzierungsniveau fällt in der Regel niedriger aus, weshalb es entscheidend ist, alle mit diesen Finanzprodukten verbundenen Anforderungen im Detail zu kennen, bevor man den Prozess beginnt.

Profil der neuen Käufer

Laut einer Umfrage unter mehr als 3.000 Personen, die im Bericht Fotocasa Research veröffentlicht wurde, ist das Profil der Zweitwohnungsinteressenten ausgeglichen zwischen Männern und Frauen mit einem Durchschnittsalter von 42 Jahren. Hinsichtlich des sozioökonomischen Status überwiegt eindeutig das Profil der oberen und oberen Mittelschicht (60 %), während die unteren Schichten nicht über 20 % hinauskommen. Außerdem zeigt sich ein Anstieg der Nachfrage aus der Comunidad de Madrid (24 %) und aus Andalusien (19 %).

Kaufen oder mieten?

Das Immobilienportal betont zudem die Notwendigkeit, zwischen Käufern und Mietern zu unterscheiden. Wie María Matos, Forschungsleiterin und Sprecherin von Fotocasa, erklärte: „Im Markt für Zweitwohnungen bestehen zwei unterschiedliche Realitäten nebeneinander.“ Und sie fügte hinzu: „Die Kluft zwischen denen, die kaufen möchten, und denen, die lieber mieten, verringert sich zunehmend, was eine wachsende Diversifizierung beim Zugang zu Wohnraum widerspiegelt.“

Investition mit Rendite

In diesem Zusammenhang weist das von der Verbrauchervereinigung für Finanznutzer (ASUFIN) erstellte VI. Hypothekenbarometer darauf hin, dass 56 % derjenigen, die eine Hypothek für eine Zweitwohnung beantragen, dies mit der Absicht tun, sie zu vermieten oder zu verkaufen. Mit anderen Worten: Mehr als die Hälfte sucht einen wirtschaftlichen Ertrag auf mittlere oder lange Sicht.

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